
Es gibt tatsächlich große Unterschiede zwischen Strom und Gas. Auto Federungssystem S , was vor allem auf ihre unterschiedlichen Antriebsarchitekturen und Gewichtsverteilungen zurückzuführen ist.
Elektrofahrzeuge Elektrofahrzeuge nutzen eine „Skateboard“-Plattform, bei der der schwere Akku in den Fahrzeugboden integriert ist. Dadurch entsteht ein sehr niedriger Schwerpunkt und eine nahezu 50/50-Gewichtsverteilung. Dieser grundlegende Konstruktionsvorteil ermöglicht eine größere Flexibilität bei der Fahrwerksentwicklung und reduziert die Einschränkungen beim Platzbedarf, da kein großer Motorblock, Getriebetunnel oder Abgassystem berücksichtigt werden müssen. Das Ergebnis sind in der Regel eine bessere Stabilität, ein besseres Handling und ein höherer Fahrkomfort.
Benzinbetriebene Fahrzeuge sind aufgrund der Motorposition traditionell frontlastig, was zu einem höheren Schwerpunkt führt. Ihre Fahrwerksysteme müssen um sperrige Bauteile wie Motor, Getriebe und Abgasanlage herum konstruiert werden, was die Flexibilität bei der Anordnung einschränkt und die Gewichtsverteilung beeinflusst. Dies bedingt häufig eine komplexere Verlegung der Abgaskomponenten und kann die gesamte Fahrwerksabstimmung für einen optimalen Fahrkomfort beeinträchtigen.
Moderne Elektrofahrzeuge verfügen zunehmend über fortschrittliche aktive Fahrwerksysteme mit elektrischen Aktuatoren, die die Dämpfung in Echtzeit anpassen und dabei die elektrische Architektur des Fahrzeugs nutzen. Diese Systeme reagieren schnell auf die Straßenverhältnisse und tragen dazu bei, das beträchtliche Gewicht der Batterie (typischerweise 20–30 % des Gesamtgewichts des Fahrzeugs) zu bewältigen, was den Fahrkomfort weiter verbessert.
Die strukturelle Integration des Akkus in Elektrofahrzeugen schafft zudem eine stabile Chassis-Grundlage für die Aufhängung und trägt so zu einer verbesserten Steifigkeit und Stabilität im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennerplattformen bei.