Auto Spare Parts
Unterschiede zwischen den Baujahren des Tesla Model S
Heim Blog

Unterschiede zwischen den Baujahren des Tesla Model S

Unterschiede zwischen den Baujahren des Tesla Model S

December 23, 2025

Tesla Model S (2012–2025): Jährliche Änderungen und Generationen


Model S Generationen und Überarbeitungen
Veränderungen im Jahresvergleich (2012–2025)
2012–2013: Gründerreihe und erste Updates
2014: Aktualisierung zur Lebenszyklusmitte und Autopilot-Hardware
2015: Leistungssteigerungen und Änderungen im Innenraum
2016: Erste große Überarbeitung und Software-Updates
2017: Verbesserte Sitze und Federung
2018: Verbesserungen im Innenraum und neue Hardware
2019: „Raven“-Upgrade und HW3
2020: Ankündigung von Long Range+ und Plaid
2021: Modell S Facelift („Palladium“)
2022: Kleinere Änderungen und Aktualisierungen
2023: Lenkradänderung und neue Funktionen
2024: Aktualisierungen und Luxuspaket
2025: Luxuspaket und kleinere Upgrades

Modell S: Versionen und Leistungsvergleich


Model S Generationen und Überarbeitungen

Das Model S hat seit seiner Markteinführung vier große Generationen oder Designiterationen durchlaufen. Diese Generationen zeichnen sich durch grundlegende Designänderungen und Überarbeitungen des Antriebsstrangs aus:

  • Erste Generation (2012–2016): Das 2012 eingeführte Model S zeichnete sich durch das charakteristische „Nosecone“-Frontdesign (mit schwarzer Zierleiste) und frühe Batterieoptionen aus. Die ersten Versionen verfügten über eine 40-kWh-Batterie mit Hinterradantrieb, später folgten die Modelle 60, 85 und 85D (mit zwei Motoren). Zu dieser Generation gehörten die „Founders Series“ von 2012 sowie die frühen Modelle von 2013 bis 2015. Ein kleines Facelift im Jahr 2014 verbesserte die Scharniere der hinteren Türen und den Innenraum, die Karosserie blieb jedoch bis 2016 weitgehend unverändert. Die erste Generation gipfelte in der Einführung des P90D im Jahr 2015 und des P100D im Jahr 2016, die jeweils den Ludicrous-Modus als Leistungssteigerung einführten.
  • Zweite Generation (2016–2019): 2016 präsentierte Tesla die erste große Designüberarbeitung, oft auch als „Facelift“ bezeichnet. Die schwarze Frontpartie wurde entfernt, eine neue Frontschürze ähnlich dem Model X eingeführt und LED-Scheinwerfer, ein HEPA-Innenraumfilter (mit „Biowaffen-Verteidigungsmodus“) sowie ein kleinerer vorderer Kofferraum zur Unterbringung des Filters eingeführt. Diese Generation umfasste auch Hardware-Updates wie Autopilot (anfangs mit Mobileye) und ein neues Premium-Interieur mit Ledersitzen. Die zweite Generation lief bis 2019 und brachte das Model S P100D (2016) sowie die Modelle S 75D, 100D und P100D (2017–2018) hervor. Mitte 2019 führte Tesla ein umfassendes Upgrade des Antriebsstrangs durch (Codename „Raven“), bei dem der Frontmotor durch einen effizienteren Permanentmagnetmotor ersetzt und das Batterie-Thermomanagement verbessert wurde. Das Raven-Update verbesserte die Reichweite und Leistung des Model S (z. B. 0–100 km/h in ca. 2,5 Sekunden für den 100D und ca. 2,2 Sekunden für den P100D). In diesem Zeitraum wurden auch das Model S 100D und das Hochleistungsmodell P100D eingeführt, die neue Beschleunigungsrekorde aufstellten.


  • Dritte Generation (2020–2022): Die dritte Generation, oft auch „Raven“-Generation genannt, umfasst Model S Fahrzeuge ab Ende 2019, die das Antriebs-Upgrade und die adaptive Federung erhielten. Diese Fahrzeuge nutzen die neue Raven-Hardware (Permanentmagnet-Frontmotor, verbesserter Akku, adaptive Luftfederung) und sind an einer leicht geänderten Modellnummerierung erkennbar (z. B. Long Range, Performance). Zur Raven-Generation gehörten das Model S 75D (auslaufend 2019), das Model S 100D (auslaufend 2020) sowie die Modelle Long Range und Performance von 2020 bis 2021. Mit dieser Generation stellte Tesla die Bezeichnungen von „Standard Range“ (Standardreichweite) auf „Long Range“ (Long Range) und „Performance“ um. Besonders hervorzuheben ist das Model S Long Range+, das 2020 mit einer leicht erhöhten Reichweite (erreicht durch eine verbesserte Akkuchemie) eingeführt wurde. Die dritte Generation endete 2022, als Tesla eine umfassende Neugestaltung vorbereitete.
  • Vierte Generation (2023–heute): Die vierte Generation des Model S ist ein komplett neu gestaltetes Modell, das 2021 als „Palladium“-Facelift eingeführt wurde. Diese Generation zeichnet sich durch ein völlig neues Interieur (mit Jochlenkrad, großem Infotainment-Bildschirm und neuem Bildschirm für die Fondpassagiere), einen überarbeiteten Antriebsstrang (neu: die Plaid-Variante mit drei Motoren) sowie deutliche Verbesserungen bei Leistung und Reichweite aus. Das Model S Plaid (Palladium) der Modelle 2021–2022 beschleunigt in unter 2 Sekunden von 0 auf 97 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 322 km/h, während das Long-Range-Modell eine EPA-Reichweite von über 644 km bietet. Diese Generation wird weiterhin produziert und erhielt 2023 und 2024 kleinere Aktualisierungen (siehe unten). Mit dem Facelift 2023 wurde eine Option für ein rundes Lenkrad und ein verbessertes Bremssystem für den Plaid eingeführt. 2024 präsentierte Tesla das „Luxury Package“ mit Vorteilen wie kostenlosem Supercharging und Premium-Konnektivität. Die vierte Generation wird in manchen Kontexten oft als dritte Generation betrachtet, aber Tesla hat die Überarbeitung von 2021 offiziell als neue Iteration bezeichnet.


Veränderungen im Jahresvergleich (2020–2025)

Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Zeitleiste der Entwicklung des Tesla Model S Jahr für Jahr, einschließlich Hardwareänderungen, Software-Updates und Leistungsmeilensteinen:

2020: Ankündigung von Long Range+ und Plaid

  • 2020 brachte einige wichtige Neuerungen. Tesla verbesserte die Batterietechnologie des Long-Range-Modells und erhöhte dessen EPA-Reichweite leicht auf 628 km (jetzt „Long Range+“ genannt). Dies wurde durch eine neue Batteriezellentechnologie (Codename „BTXA“) erreicht, die die Energiedichte verbesserte. Tesla kündigte 2020 außerdem die mit Spannung erwarteten Modelle Model S Plaid und Plaid+ an. Das Plaid-Modell (mit drei Motoren) sollte eine noch höhere Leistung und Reichweite bieten, während dem Plaid+ (mit einer 4680-mAh-Batterie) eine Reichweite von über 837 km nachgesagt wurde. Die Produktion des Plaid war für Ende 2021 geplant, verzögerte sich jedoch aufgrund von Lieferkettenproblemen. Im Softwarebereich führte Tesla Funktionen wie den „Wächter-Modus“ (der die Fahrzeugkameras zur Aufzeichnung von Vorfällen im geparkten Zustand nutzt) und den „Hunde-Modus“ ein (der die Klimaanlage im Fahrzeug während der Abwesenheit des Besitzers laufen lässt und eine entsprechende Meldung auf dem Bildschirm anzeigt). Das Autopilot-System wurde mit Version 10.2 verfeinert und bietet nun in einigen Ländern die Möglichkeit, automatisch an Ampeln und Stoppschildern anzuhalten. Tesla hat außerdem die Option „Erweiterter Autopilot“ (EAP) entfernt und deren Funktionen in das Standard-Autopilot-Paket integriert. Supercharging und Premium-Konnektivität sind für Gebrauchtwagen nun im Abonnement erhältlich. Die Model-S-Reihe für 2020 umfasste die Varianten Long Range (628 km Reichweite gemäß EPA), Performance (547 km Reichweite gemäß EPA) und Long Range+ (628 km Reichweite gemäß EPA). Der Plaid wurde angekündigt, aber noch nicht ausgeliefert.

2021: Modell S Facelift („Palladium“)

  • 2021 war ein Meilenstein für das Model S, denn Tesla brachte endlich die lang erwartete Überarbeitung auf den Markt. Die Produktion des überarbeiteten Model S begann Anfang 2021, und das Fahrzeug wurde in „Palladium“-Version umbenannt. Die wichtigsten Änderungen betrafen den Innenraum: Das Model S erhielt ein komplett neues Interieur mit einem großen, horizontalen 17-Zoll-Infotainment-Bildschirm, einem Lenkrad im Joch-Design (mit zentraler Hupentaste) und einem 8-Zoll-Bildschirm für die Fondpassagiere. Das Kombiinstrument wurde durch ein bildschirmfüllendes Fahrerdisplay ersetzt. Die Materialien und das Design im Innenraum wurden verbessert, mit einem minimalistischeren Look und der Hinzufügung einer Mittelkonsole und Armlehne im Fond. Äußerlich erfuhr das Model S nur geringfügige Aktualisierungen (leicht überarbeitete Scheinwerfer und Rückleuchten sowie neue Felgenoptionen), die jedoch dezent ausfielen. Unter der Haube wurde das Plaid-Modell mit drei Elektromotoren (zwei hinten, einer vorne) eingeführt, die eine Gesamtleistung von 1.020 PS liefern. Dies ermöglichte eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter 2 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h. Auch das Long-Range-Modell erhielt eine Leistungssteigerung (0–100 km/h in ca. 3,1 Sekunden) und eine leicht erhöhte Reichweite (650–663 km EPA). Die Überarbeitung umfasste eine neue Fahrwerksabstimmung und Verbesserungen im Thermomanagement, um die höhere Leistung zu bewältigen. Tesla führte außerdem einen neuen „Cheetah Stance“-Startmodus für das Plaid ein (der die Vorderachse für bessere Traktion absenkt) und verbesserte Bremssysteme. Technologisch war das überarbeitete Model S mit Teslas neuestem „Autopilot“ (jetzt HW4) und „Full Self-Driving“ (FSD) ausgestattet und bot optional ein neues rundes Lenkrad an (als Alternative zum herkömmlichen Lenkrad). Das Model S (Palladium) des Modelljahrs 2021 markierte den Beginn der vierten Generation und erhielt überwiegend positive Kritiken für seinen verbesserten Innenraum und seine gesteigerte Leistung. Allerdings gab es auch einige Probleme, wie zum Beispiel einen Softwarefehler bei frühen Plaid-Fahrzeugen, der die Höchstgeschwindigkeit beeinträchtigte. Dieser Fehler wurde später durch ein Over-the-Air-Update behoben.

2022: Kleinere Änderungen und Aktualisierungen

  • 2022 verlief für das Model S ruhiger, da sich Tesla auf die Produktion und kleinere Optimierungen konzentrierte. Das Model S Plaid wurde Ende 2021 und Anfang 2022 an Kunden ausgeliefert. Für internationale Märkte nahm Tesla einige Designänderungen am Model S vor: Der Ladeanschluss wurde überarbeitet, um in entsprechenden Märkten einen nativen CCS-Anschluss zu ermöglichen. Die äußere Ausstattung des Fahrzeugs wurde aktualisiert (z. B. wurde die Ladeklappe überarbeitet und die Rückleuchten leicht verändert). Die Umrandung des Heckbildschirms wurde dünner gestaltet. Intern erweiterte Tesla den Speicher des Infotainmentsystems auf 16 GB und verbesserte die Software kontinuierlich. Das Model S erhielt Over-the-Air-Updates für Funktionen wie ein verbessertes Fond-Entertainmentsystem und eine optimierte Innenraumluftfilterung. Ende 2022 stellte Tesla die Modelle Long Range+ und Plaid+ ein (das Plaid+ wurde bereits 2021 aufgrund von Kosten und Komplexität eingestellt). Die Model-S-Modellreihe 2022 umfasste die Varianten Long Range (405–412 Meilen EPA) und Plaid (390 Meilen EPA). Insgesamt war 2022 ein Jahr der Stabilisierung und kleinerer Verbesserungen, da Tesla sich auf zukünftige Updates vorbereitete.

2023: Lenkradänderung und neue Funktionen

  • Das Jahr 2023 brachte einige bemerkenswerte Neuerungen. Anfang 2023 bot Tesla für das Model S optional ein rundes Lenkrad (anstelle des herkömmlichen Lenkrads) an. Dies war eine Reaktion auf Kundenfeedback und wurde für Neubestellungen verfügbar gemacht. Tesla überarbeitete außerdem die Bremsen des Plaid-Modells, wodurch sich das Pedalgefühl verbesserte und das Fading bei sportlicher Fahrweise reduziert wurde. Intern nahm Tesla einige kleinere Anpassungen vor: Der Bildschirm des Fond-Entertainmentsystems wurde auf eine neuere Version der Infotainment-Software aktualisiert, und die Fahrzeugsoftware erhielt neue Funktionen wie das Entriegeln des Fahrzeugs per Bluetooth und eine verbesserte Navigation. Tesla optimierte sein Autopilot-System kontinuierlich, und Ende 2023 erhielt das Model S Updates für Funktionen wie die verbesserte Spurzentrierung des Autopiloten und die Einführung der neuen Hardware-Suite „AI4“ (eine Umbenennung von HW4). Das Model S des Modelljahres 2023 wies keine wesentlichen Designänderungen auf, profitierte aber von Teslas kontinuierlichen Softwareverbesserungen. Insgesamt war 2023 ein Jahr der Feinabstimmung und der Berücksichtigung von Kundenpräferenzen (wie zum Beispiel das Angebot des runden Lenkrads).

2024: Aktualisierungen und Luxuspaket

  • 2024 brachte einige wichtige Neuerungen. Anfang 2024 erhöhte Tesla den Preis des Model S um 5.000 US-Dollar und führte ein neues „Luxuspaket“ für die Modelle Long Range und Plaid ein. Dieses Paket umfasste Vorteile wie kostenloses Supercharging und kostenlose Premium-Konnektivität für die gesamte Fahrzeuglebensdauer sowie eine verbesserte Innenausstattung und ein beheizbares Lenkrad (zuvor optional). Das Paket war für Fahrzeuge mit einer Fahrgestellnummer (VIN) von 2026 verfügbar und wertete die höheren Ausstattungsvarianten auf. Reichweite und Leistung des Model S blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert: Der Long Range erreichte weiterhin eine EPA-Reichweite von rund 412 Meilen (663 km), der Plaid von rund 390 Meilen (627 km). Tesla verbesserte die Software kontinuierlich: Das Fahrzeug erhielt Updates für Funktionen wie eine verbesserte Kabinenbelüftung und neue Einstellungen für das Soundsystem. Auch die Höchstgeschwindigkeit des Model S wurde leicht erhöht (wahrscheinlich aufgrund von Software-Anpassungen an den Carbon-Keramik-Bremsen, die nun optional erhältlich waren). Insgesamt war 2024 eher ein Jahr der Preisanpassungen und der Bündelung von Vorteilen als ein Jahr größerer Designänderungen.

2025: Luxuspaket und kleinere Upgrades

  • 2025 brachte ein kleines Facelift und zusätzliche Funktionen. Tesla führte eine neue Farboption (Frost Blue Metallic) für das Model S ein. Der Innenraum wurde mit dynamischer Ambientebeleuchtung und einer neuen Frontkamera für eine verbesserte Fahrerüberwachung aufgewertet. Die Geräuschdämmung im Innenraum wurde optimiert, und Tesla bot neue Felgendesigns an. Außerdem war das Luxuspaket ab 2025 für das Model S erhältlich, sodass alle neuen Long Range- und Plaid-Modelle die kostenlosen Extras enthielten. Reichweite und Leistungsdaten des Model S blieben gegenüber 2024 unverändert. Tesla optimierte weiterhin die Software: Das Fahrzeug erhielt Updates für Funktionen wie eine verbesserte Spracherkennung und neue Audioeinstellungen. Ende 2025 bereitete sich Tesla zudem auf die Einführung der nächsten Generation des Model S (Codename „Highland“) vor, deren Markteinführung für etwa 2026 erwartet wurde. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 2025 ein Jahr kleiner Verbesserungen und Optimierungen war, die das Model S als Teslas Flaggschiff unter den Elektrofahrzeugen wettbewerbsfähig hielten.


Abschluss

Der Tesla Model S hat sich seit seiner Markteinführung 2012 bis heute deutlich weiterentwickelt. Im Laufe der Jahre hat Tesla mehrere Designgenerationen und Antriebs-Upgrades eingeführt und den Model S so zu einem leistungsstärkeren, effizienteren und technologisch fortschrittlicheren Fahrzeug gemacht. Von den frühen Modellen mit dem markanten Nosecone bis hin zum eleganten, futuristischen Facelift von 2021 hat der Model S Maßstäbe in der Elektroautoindustrie gesetzt.



Eine Nachricht hinterlassen

Eine Nachricht hinterlassen
Wenn Sie an unseren Produkten interessiert sind und weitere Einzelheiten erfahren möchten, hinterlassen Sie bitte hier eine Nachricht. Wir werden Ihnen so schnell wie möglich antworten.
Einreichen

Heim

Produkte

whatsapp

Kontakt