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Der „König der Kurve“ mit 16 Jahren Fahrerfahrung
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Der „König der Kurve“ mit 16 Jahren Fahrerfahrung

Der „König der Kurve“ mit 16 Jahren Fahrerfahrung

May 19, 2026

Gegen Mittag kam ein Auto vorbei. Der Fahrer dachte, die Wartung würde seine Mittagspause in Anspruch nehmen, aber der Besitzer wollte nur, dass er es kurz überprüft. Diesmal mache ich eine längere Fahrt auf der Autobahn, um Motoröl, Fahrgestell und Reifen auf eventuelle Mängel zu prüfen.


Ganz einfach! Der Meister bat den Autobesitzer direkt, den Wagen auf die Hebebühne zu fahren, damit er schnell inspiziert werden konnte. Es handelt sich um einen Mazda Ruiyi, Baujahr Mai 2010, der zur zweiten Generation des Mazda 6 gehört. Der Meister meinte, dieses Auto sei einst der unangefochtene Kurvenkönig gewesen!


Nun, aus der Sicht eines Mechanikers, werfen wir einen Blick auf den Zustand dieses „Kurvenkönigs“ nach 16 Jahren Nutzung! Messen Sie zunächst den Motorölstand, der bei einem 2,5-Liter-Saugmotor und einem 5-Gang-Automatikgetriebe normal ist.

Prüfen Sie die Reifenflanke; sie weist keine Kratzer auf, lediglich altersbedingte Risse. Die Zahl 5218 bedeutet, dass der Reifen in der 52. Kalenderwoche des Jahres 2018 hergestellt wurde und somit sieben Jahre alt ist.

Der Mazda 6 gilt als Kurvenkönig, vor allem dank seines exzellenten Fahrverhaltens. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten in Kurven bleibt die Lenkung präzise, was eng mit der hervorragenden Fahrwerkskonstruktion und den verwendeten Materialien zusammenhängt. Die folgende Abbildung zeigt die Vorderradaufhängung.

Betrachten wir die Konstruktion der Vorderradaufhängung. Sie sieht aus wie zwei untere Querlenker, ist aber tatsächlich miteinander verbunden. Der rechte gebogene Querlenker ist mit diesem geraden Querlenker und über dessen Kugelgelenk mit dem Achsschenkel verbunden. Dies unterscheidet sich von der Konstruktion des Mazda 6 der ersten Generation, kann aber dennoch als Standard-Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung betrachtet werden.

Der Achsschenkel besteht ebenfalls aus Gusseisen, weist eine Rostschicht auf der Oberfläche auf und ist mit dem oberen Gabelarm verbunden.

Betrachtet man den mittleren und hinteren Bereich des Chassis, so weist die Karosserie in der Mitte eine rostfreie Chassispanzerung auf. Lediglich die Isolierbleche oberhalb des Auspuffrohrs weisen deutliche Kratzer und Beschädigungen auf, die jedoch keine Auswirkungen haben. Der Kraftstofftank ist aus Eisen gefertigt und oberflächenbehandelt, sodass kein Rost sichtbar ist.

Wenn man sich das Heck des Chassis ansieht, erkennt man, dass die Hinterradaufhängung eine unabhängige Mehrlenkerachse ist, und an der Farbe kann man erkennen, dass die Oberfläche dieser Bauteile stark verrostet ist.

Nach der Überprüfung der Fahrwerkskomponenten wurden außer Rost keine weiteren Probleme festgestellt.

Der hintere Achsschenkel ist ebenfalls aus Gusseisen gefertigt und weist Oberflächenrost auf. Der Mechaniker erklärte, dass dieser Rost zwar die Optik beeinträchtige, aber keine weiteren Funktionen.

Dies ist der aktuelle Zustand des Mazda Ruiyi. Nach einer gründlichen Inspektion gab der Fahrer grünes Licht und stellte fest, dass sich das Auto noch in einem sehr guten Zustand befindet. Er wies den Besitzer jedoch darauf hin, dass das Auto schon etwas älter sei und daher mit normaler Geschwindigkeit gefahren werden sollte.

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